NEUROPEPTIDE

NEUROPEPTIDE

September 29 2026 – Dr. Luise Berger

1. BESCHREIBUNG VON NEUROPEPTIDEN:

Neuropeptide gehören zu den spannendsten Wirkstoffen der modernen Anti-Aging-Kosmetik. Es handelt sich um kurze Peptidstrukturen, die in kosmetischen Formulierungen gezielt eingesetzt werden, um Prozesse zu beeinflussen, die unter anderem mit mimisch bedingten Falten zusammenhängen.

Besonders bekannt sind sogenannte neuroaktive oder „Botox-like“ Peptide wie Acetyl Hexapeptide-8, auch als Argireline® bekannt, sowie SYN®-AKE. Sie werden äußerlich auf die Haut aufgetragen und sollen dazu beitragen, mimisch beanspruchte Hautpartien glatter und entspannter erscheinen zu lassen.

Damit sind Neuropeptide besonders interessant für Stirnfalten, Zornesfalten, Krähenfüße und feine Linien rund um den Mund.

2. WIRKUNG VON NEUROPEPTIDEN:

Die Wirkung von Neuropeptiden unterscheidet sich von klassischen Anti-Aging-Wirkstoffen wie Hyaluronsäure oder Retinol.

Während Hyaluronsäure vor allem Feuchtigkeit bindet und Retinoide verschiedene Prozesse der Hauterneuerung beeinflussen, zielen kosmetisch eingesetzte Neuropeptide auf Mechanismen rund um mimische Aktivität und Signalübertragung ab.

Bestimmte Peptide können dadurch dazu beitragen, dass:

  • mimisch bedingte Linien weniger ausgeprägt erscheinen

  • die Hautoberfläche glatter wirkt

  • Gesichtszüge optisch entspannter erscheinen

  • einer stärkeren Ausprägung feiner Mimikfältchen entgegengewirkt wird

Die genaue Wirkung hängt jedoch immer vom verwendeten Peptid, seiner Konzentration, der Formulierung und der regelmäßigen Anwendung ab.

3. VERWENDUNG VON NEUROPEPTIDEN:

Neuropeptide werden vor allem in hochwertigen Anti-Aging-Seren, Peptidseren und Gesichtspflegeprodukten gegen Mimikfalten eingesetzt.

Besonders sinnvoll ist ihre Anwendung auf Bereichen, an denen durch wiederkehrende Gesichtsausdrücke feine Linien entstehen – beispielsweise auf der Stirn, zwischen den Augenbrauen, rund um die Augen oder im Bereich der Mundpartie.

Neuropeptide lassen sich außerdem sehr gut mit anderen Wirkstoffgruppen kombinieren. Besonders interessant sind Kombinationen mit:

  • Hyaluronsäure für intensive Feuchtigkeit

  • Niacinamid zur Unterstützung der Hautbarriere

  • Antioxidantien zum Schutz vor oxidativem Stress

  • Signalpeptiden zur Unterstützung von Hautstruktur und Elastizität

  • Retinoiden für eine umfassende Anti-Aging-Routine

4. HAUTPROBLEME, GEGEN DIE NEUROPEPTIDE EINGESETZT WERDEN:

  • mimische Falten

  • Stirnfalten

  • Zornesfalten

  • Krähenfüße

  • feine Linien rund um Augen und Mund

  • nachlassende Glätte der Haut

  • erste sichtbare Zeichen der Hautalterung

  • reifer wirkende Haut

  • Haut, die weniger prall und entspannt erscheint

WAS SIND NEUROPEPTIDE?

Neuropeptide sind kurze Verbindungen aus Aminosäuren. Peptide übernehmen im menschlichen Körper zahlreiche unterschiedliche Funktionen – beispielsweise als Botenstoffe. Der Begriff Neuropeptide in der Kosmetik wird allerdings etwas weiter gefasst.

Gemeint sind meist biomimetische oder synthetisch entwickelte Peptide, deren Wirkansatz mit Prozessen der neuromuskulären Signalübertragung beziehungsweise der mimischen Aktivität zusammenhängt.

Genau darin liegt ihr besonderer Stellenwert für die Hautpflege: Viele Gesichtsfalten entstehen nicht ausschließlich durch Kollagenverlust oder trockene Haut. Auch unsere tägliche Mimik hinterlässt mit zunehmendem Alter Spuren.

Lachen, Stirnrunzeln, Blinzeln oder das Zusammenziehen der Augenbrauen bewegen die Haut immer wieder an denselben Stellen. Mit jungen Jahren kann sie diese Bewegungen meist problemlos ausgleichen. Mit zunehmendem Alter nimmt jedoch die Elastizität ab – aus zunächst dynamischen Linien können immer deutlicher sichtbare Falten entstehen.

Hier setzt das Konzept neuroaktiver Peptide an.

WIE WIRKEN NEUROPEPTIDE IM GESICHT?

Die Neuropeptide-Wirkung im Gesicht basiert je nach Peptid auf unterschiedlichen Mechanismen.

Einige Wirkstoffe wurden so entwickelt, dass sie bestimmte Prozesse beeinflussen, die an der Freisetzung oder Wirkung von Neurotransmittern beteiligt sind. Dadurch können mimische Spannungen auf kosmetischer Ebene adressiert werden.

Das Ziel ist dabei ausdrücklich nicht, die Mimik vollständig auszuschalten.

Vielmehr soll die Haut bei regelmäßiger Anwendung glatter und entspannter wirken, während die natürliche Gesichtsmimik erhalten bleibt.

Neuropeptide werden deshalb häufig als „Botox-like Peptides“ bezeichnet. Dieser Begriff beschreibt jedoch lediglich einen kosmetischen Wirkansatz. Topisch aufgetragene Peptide sind nicht mit injiziertem Botulinumtoxin gleichzusetzen. Insbesondere die Hautpenetration ist bei Peptiden eine wichtige wissenschaftliche Limitation und hängt stark von Molekülstruktur und Formulierung ab.

DIE BEKANNTESTEN NEUROPEPTIDE IN DER KOSMETIK

Nicht jedes Peptid in einer Gesichtscreme oder einem Serum ist automatisch ein Neuropeptid. Zu den bekanntesten neuroaktiven Peptiden in der Kosmetik zählen insbesondere folgende Wirkstoffe:

ACETYL HEXAPEPTIDE-8 / ARGIRELINE®

Acetyl Hexapeptide-8 gehört zu den bekanntesten Peptiden gegen Mimikfalten und wird häufig unter dem Handelsnamen Argireline® eingesetzt.

Das biomimetische Peptid wurde entwickelt, um Prozesse rund um die neuromuskuläre Signalübertragung zu modulieren. Dadurch soll die Intensität mimisch bedingter Linien reduziert werden können.

Besonders interessant ist Argireline® für:

  • Stirnfalten
  • Zornesfalten
  • Krähenfüße
  • feine Mimiklinien

Ein wissenschaftlicher Review aus dem Jahr 2025 bestätigt das große kosmetische Interesse an Acetyl Hexapeptide-8, weist gleichzeitig jedoch darauf hin, dass die Penetration durch die Haut eine zentrale Herausforderung darstellt. Deshalb kommt der gesamten Formulierung eines Peptidserums eine entscheidende Bedeutung zu.

SYN®-AKE

SYN®-AKE trägt den INCI-Namen Dipeptide Diaminobutyroyl Benzylamide Diacetate.

Das synthetisch hergestellte Peptid ist vom Wirkprinzip des Peptids Waglerin-1 inspiriert, das ursprünglich im Gift der Tempelviper vorkommt. Das bedeutet jedoch nicht, dass kosmetisches SYN®-AKE Schlangengift enthält.

SYN®-AKE wurde entwickelt, um Prozesse rund um mimische Muskelaktivität zu adressieren. In Anti-Aging-Produkten wird der Wirkstoff daher insbesondere gegen sichtbare Mimikfalten eingesetzt.

PENTAPEPTIDE-18 / LEUPHASYL®

Pentapeptide-18, auch Leuphasyl® genannt, zählt ebenfalls zu den bekanntesten neuroaktiven Peptiden der Kosmetik.

Der Wirkstoff wurde entwickelt, um Mechanismen der Neurotransmitterfreisetzung zu beeinflussen und wird insbesondere in Produkten gegen dynamische Falten eingesetzt.

Interessant ist auch die Kombination unterschiedlicher Neuropeptide innerhalb einer Formulierung, da sie an verschiedenen Punkten der Signalübertragung ansetzen können.

ACETYL OCTAPEPTIDE-3 / SNAP-8

Acetyl Octapeptide-3, häufig unter der Bezeichnung SNAP-8 bekannt, ist strukturell mit Acetyl Hexapeptide-8 verwandt.

Auch dieses Peptid wird in der Kosmetik vor allem in Zusammenhang mit Mimikfalten und sogenannten Botox-like-Peptidformulierungen eingesetzt. Die unabhängige klinische Datenlage zu isoliertem SNAP-8 ist allerdings begrenzter als die häufig sehr weitreichenden Marketingaussagen vermuten lassen.

VORTEILE VON NEUROPEPTIDEN IN DER HAUTPFLEGE

NEUROPEPTIDE GEGEN MIMIKFALTEN

Eine der interessantesten Anwendungen von Neuropeptiden ist die Pflege von mimisch stark beanspruchter Haut.

Stirn, Augenpartie und der Bereich zwischen den Augenbrauen werden täglich tausendfach bewegt. Mit zunehmendem Alter können sich diese Bewegungen immer stärker in der Haut abzeichnen.

Neuroaktive Peptide setzen genau an diesem Faktor an und ergänzen damit Wirkstoffe, die primär Feuchtigkeit, Kollagenstruktur oder Zellregeneration adressieren.

NEUROPEPTIDE FÜR EINE GLATTER WIRKENDE HAUT

Durch die Kombination aus neuroaktiven Peptiden und hydratisierenden Wirkstoffen kann die Hautoberfläche gleich auf mehreren Ebenen adressiert werden.

Hyaluronsäure bindet beispielsweise Wasser und lässt die Haut praller erscheinen, während ausgewählte Peptide gezielt mimisch geprägte Fältchen adressieren.

Genau deshalb sind moderne Hyaluron-Peptidseren besonders interessant für eine umfassende Anti-Aging-Routine.

NEUROPEPTIDE ALS NICHT-INVASIVER ANSATZ

Wer mimische Falten pflegen möchte, aber keine ästhetische Behandlung wünscht, findet in modernen Peptiden einen interessanten kosmetischen Ansatz.

Dabei ist eine realistische Einordnung wichtig: Ein Peptidserum ersetzt keine Botulinumtoxin-Injektion. Wirkmechanismus, Wirkstärke und Eindringtiefe unterscheiden sich erheblich.

Moderne Neuropeptide können jedoch Bestandteil einer konsequenten Hautpflegeroutine sein, die auf ein glatteres, pralleres und gepflegteres Hautbild ausgerichtet ist.

NEUROPEPTIDE ZUR PRÄVENTIVEN ANTI-AGING-PFLEGE

Peptide müssen nicht erst eingesetzt werden, wenn bereits tiefe Falten vorhanden sind.

Gerade bei ersten feinen Linien kann eine Kombination aus konsequentem Sonnenschutz, intensiver Feuchtigkeitsversorgung, antioxidativer Pflege und Peptiden sinnvoll sein.

Denn erfolgreiche Anti-Aging-Hautpflege bedeutet nicht nur, bereits sichtbare Veränderungen zu adressieren, sondern vor allem die Hautqualität langfristig zu erhalten.

NEUROPEPTIDE BEI VERSCHIEDENEN HAUTBEDÜRFNISSEN

NEUROPEPTIDE BEI STIRNFALTEN UND ZORNESFALTEN

Stirn und Glabellaregion gehören zu den Bereichen des Gesichts, die besonders stark durch Mimik geprägt werden.

Wiederholtes Hochziehen der Augenbrauen oder Zusammenziehen der Stirn kann dazu führen, dass sich Linien mit zunehmendem Alter immer stärker abzeichnen.

Neuroaktive Peptide sind deshalb besonders für Pflegeprodukte interessant, die gezielt gegen Stirnfalten und Zornesfalten entwickelt wurden.

NEUROPEPTIDE BEI KRÄHENFÜSSEN

Die Haut rund um die Augen ist besonders dünn und wird gleichzeitig durch Blinzeln, Lachen und Gesichtsausdrücke kontinuierlich bewegt.

Daher können sich hier schon früh feine Linien entwickeln.

Peptide können innerhalb einer abgestimmten Anti-Aging-Routine dazu beitragen, dass diese Bereiche glatter und gepflegter erscheinen.

NEUROPEPTIDE BEI TROCKENER UND FEUCHTIGKEITSARMER HAUT

Neuropeptide selbst sind keine klassischen Feuchtigkeitsbinder.

In Kombination mit Hyaluronsäure ergibt sich jedoch ein besonders interessanter Ansatz: Während Peptide mimisch bedingte Linien adressieren, kann Hyaluronsäure Trockenheitsfältchen optisch aufpolstern und die Haut intensiv mit Feuchtigkeit versorgen.

Dadurch werden zwei unterschiedliche Ursachen sichtbarer Linien gleichzeitig berücksichtigt.

NEUROPEPTIDE BEI REIFER HAUT

Mit zunehmendem Alter verändern sich mehrere Prozesse gleichzeitig: Die Haut verliert Feuchtigkeit, Kollagen und Elastin werden langsamer gebildet beziehungsweise stärker abgebaut und regenerative Prozesse verlangsamen sich.

Eine moderne Pflege für reife Haut sollte deshalb nicht nur auf einen einzelnen Mechanismus setzen.

Neuropeptide können hier mit Hyaluronsäure, Signalpeptiden, Antioxidantien, Niacinamid und weiteren regenerationsunterstützenden Wirkstoffen kombiniert werden.

NEUROPEPTIDE VS. PEPTIDE: WAS IST DER UNTERSCHIED?

Der Begriff Peptide umfasst eine sehr große Wirkstoffgruppe. Nicht jedes Peptid besitzt dieselbe Aufgabe.

In der Kosmetik lassen sich Peptide vereinfacht in unterschiedliche Kategorien einteilen:

Neuroaktive Peptide
adressieren Prozesse rund um mimische Aktivität und Signalübertragung.

Signalpeptide
können als biologische Signale fungieren und beispielsweise Prozesse unterstützen, die mit Hautstruktur oder extrazellulärer Matrix zusammenhängen.

Carrier-Peptide
können bestimmte Spurenelemente oder andere Substanzen binden und transportieren.

Enzyminhibierende Peptide
sind darauf ausgelegt, bestimmte enzymatische Prozesse zu beeinflussen.

Deshalb ist bei einem Peptidserum nicht allein entscheidend, dass Peptide enthalten sind, sondern welche Peptide verwendet werden und welche Funktion sie innerhalb der Gesamtformulierung übernehmen.

NEUROPEPTIDE IN PRODUKTEN VON DOC BERGER EFFECT

Bei DOC BERGER EFFECT kommen Neuropeptide gezielt dort zum Einsatz, wo mimisch bedingte Linien und Falten besonders häufig entstehen. Dazu gehören vor allem die Stirn, die Zornesfalte sowie die empfindliche Augenpartie.

Drei Produkte enthalten mit Acetyl Hexapeptide-8 (Argireline®) und SYN®-AKE bekannte neuroaktive Peptide. Sie werden jeweils mit weiteren Anti-Aging-, Feuchtigkeits- und Schutzwirkstoffen kombiniert.

HYPER HYALURON SERUM MIT ARGIRELINE® UND SYN®-AKE

Das Hyper Hyaluron Serum von DOC BERGER EFFECT vereint intensive Feuchtigkeitsversorgung mit gleich zwei bekannten neuroaktiven Peptiden: Acetyl Hexapeptide-8 (Argireline®) und SYN®-AKE.

Damit adressiert die Formulierung zwei Faktoren sichtbarer Fältchen gleichzeitig.

Niedermolekulare Hyaluronsäure versorgt die Haut intensiv mit Feuchtigkeit und kann insbesondere Trockenheitsfältchen praller erscheinen lassen. Argireline® und SYN®-AKE ergänzen die Formel um einen gezielten Peptidansatz für mimisch bedingte Linien und Falten.

Besonders interessant ist das Hyper Hyaluron Serum bei:

  • Stirnfalten
  • Zornesfalten
  • Krähenfüßen
  • ersten Mimiklinien
  • feuchtigkeitsarmer Haut
  • nachlassender Hautprallheit

Niacinamid, Panthenol, Aloe Vera und Grüner Tee ergänzen die Formulierung mit beruhigenden, pflegenden und antioxidativen Eigenschaften.

In einer instrumentellen Untersuchung der gesamten Hyper-Hyaluron-Formulierung wurde bei zweimal täglicher Anwendung nach 28 Tagen eine durchschnittliche Reduktion der Faltentiefe von 17 % gemessen.

Damit verbindet das Hyper Hyaluron Serum hochdosierte Hyaluronsäure mit moderner Neuropeptid-Technologie – für eine intensiv hydratisierte und sichtbar glatter wirkende Haut.

LIFTING EYE WONDER MIT ARGIRELINE® FÜR DIE AUGENPARTIE

Gerade rund um die Augen spielt Mimik eine entscheidende Rolle bei der Entstehung sichtbarer Fältchen. Blinzeln, Lachen und andere Gesichtsausdrücke bewegen die dünne Haut der Augenpartie täglich unzählige Male.

Das Lifting Eye Wonder von DOC BERGER EFFECT enthält deshalb ebenfalls Acetyl Hexapeptide-8 (Argireline®).

Das bekannte neuroaktive Peptid wird mit unterschiedlichen Hyaluronsäuren, Vitamin C, Koffein, Resveratrol, Ectoin, Panthenol und Grünem Tee kombiniert.

Während Argireline® gezielt mimisch geprägte Linien adressiert, versorgen die Hyaluronsäuren die empfindliche Augenpartie mit Feuchtigkeit. Koffein ergänzt die Formulierung bei müde wirkenden Augen und sichtbaren Schwellungen, während antioxidative Wirkstoffe vor oxidativem Stress schützen.

Das Lifting Eye Wonder eignet sich damit besonders bei:

  • Krähenfüßen
  • feinen Augenfältchen
  • Trockenheitsfältchen
  • müde wirkender Augenpartie
  • Schwellungen
  • nachlassender Hautglätte rund um die Augen

Damit verbindet die Augenpflege gezielte Neuropeptid-Technologie gegen Mimikfältchen mit Feuchtigkeit und antioxidativem Schutz.

GLOWING EYE PATCHES MIT ACETYL HEXAPEPTIDE-8

Auch die Glowing Eye Patches von DOC BERGER EFFECT setzen auf Acetyl Hexapeptide-8.

Damit wird das bekannte neuroaktive Peptid gezielt dort eingesetzt, wo mimische Linien und Trockenheitsfältchen besonders schnell sichtbar werden: an der empfindlichen Augenpartie.

Die Hydrogel-Patches kombinieren das Peptid mit weiteren pflegenden und feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen und eignen sich als intensive Ergänzung zur täglichen Augenpflege.

Besonders interessant sind die Glowing Eye Patches bei:

  • feinen Linien rund um die Augen
  • Krähenfüßen
  • Trockenheitsfältchen
  • müde wirkender Augenpartie
  • Feuchtigkeitsmangel
  • besonderem Pflegebedarf vor Events oder als Intensivpflege zwischendurch

Damit ergänzen sie das Lifting Eye Wonder um eine gezielte Peptid-Intensivpflege für die Augenpartie.

NEUROPEPTIDE KAUFEN: WORAUF SOLLTEST DU ACHTEN?

Wer Neuropeptide für die Haut kaufen möchte, sollte nicht nur darauf achten, dass auf einem Produkt „Peptide“ steht.

Entscheidend ist die gesamte Formulierung.

Achte besonders auf:

  • konkret benannte Peptide in der INCI-Liste
  • sinnvolle Kombination verschiedener Wirkmechanismen
  • ergänzende Feuchtigkeitsbinder wie Hyaluronsäure
  • hautbarrierestärkende Wirkstoffe wie Niacinamid
  • antioxidative Komponenten
  • eine Formulierung, die für die regelmäßige Anwendung geeignet ist
  • transparente Informationen zur Wirkstofftechnologie
  • idealerweise Untersuchungen am fertigen Produkt

Bei kosmetischen Neuropeptiden ist die Formulierung besonders relevant, da Peptide aufgrund ihrer Molekülstruktur nicht automatisch problemlos durch die Hautbarriere gelangen.

Ein hochentwickeltes Peptidserum sollte daher niemals allein anhand eines bekannten Peptidnamens beurteilt werden.

WIE WENDET MAN NEUROPEPTIDE AN?

Neuropeptide werden typischerweise als Bestandteil eines Serums nach Reinigung und Tonic auf die Haut aufgetragen.

Je nach Produkt können sie morgens, abends oder zweimal täglich verwendet werden.

Eine mögliche Anti-Aging-Routine kann beispielsweise so aussehen:

Morgens:
Reinigung → Tonic → Peptid-/Neuropeptid-Serum → weitere Seren → Tagespflege mit hohem Lichtschutzfaktor

Abends:
Reinigung → Tonic → Peptidserum → gegebenenfalls weitere Anti-Aging-Wirkstoffe → Nachtpflege

Besonders wichtig bleibt konsequenter Sonnenschutz. Denn unabhängig davon, welche Anti-Aging-Wirkstoffe verwendet werden, gehört UV-Strahlung zu den wichtigsten äußeren Faktoren vorzeitiger Hautalterung.

WANN SIEHT MAN DIE WIRKUNG VON NEUROPEPTIDEN?

Hautpflege ist kein Sofortverfahren.

Wie schnell sichtbare Veränderungen auftreten, hängt unter anderem vom verwendeten Peptid, der gesamten Formulierung, der Ausgangssituation der Haut und der Regelmäßigkeit der Anwendung ab.

Hydratisierende Bestandteile einer Formulierung können die Haut bereits kurzfristig praller erscheinen lassen. Veränderungen der Hautstruktur sollten dagegen über mehrere Wochen beurteilt werden.

Für aussagekräftige Ergebnisse ist eine konsequente tägliche Anwendung entscheidend.

SIND NEUROPEPTIDE BOTOX?

Nein.

Auch wenn Begriffe wie „Botox-like Peptides“, „botoxartige Peptide“ oder „Botox ohne Nadel“ im Zusammenhang mit Neuropeptiden häufig verwendet werden, handelt es sich um grundlegend unterschiedliche Anwendungen.

Botulinumtoxin wird injiziert und wirkt pharmakologisch auf die neuromuskuläre Signalübertragung.

Kosmetische Neuropeptide werden dagegen äußerlich auf die Haut aufgetragen. Ihre Wirkung und insbesondere ihre Penetration durch die Hautbarriere sind wesentlich begrenzter.

Der Vergleich beschreibt deshalb primär die Idee, mimisch bedingte Falten über Prozesse der Signalübertragung zu adressieren – nicht eine identische Wirkung.

FAZIT ZU NEUROPEPTIDEN IN DER HAUTPFLEGE

Neuropeptide gehören zu den spannendsten Wirkstoffgruppen der modernen Anti-Aging-Kosmetik – insbesondere wenn es um mimisch bedingte Linien und Falten im Gesicht geht.

Anders als klassische Feuchtigkeitsspender konzentrieren sich neuroaktive Peptide auf Prozesse rund um mimische Aktivität und Signalübertragung. Damit ergänzen sie Wirkstoffe wie Hyaluronsäure, Retinoide, Antioxidantien und Signalpeptide um einen weiteren Ansatz innerhalb einer umfassenden Anti-Aging-Routine.

Zu den bekanntesten Neuropeptiden in der Kosmetik gehören Acetyl Hexapeptide-8 beziehungsweise Argireline®, SYN®-AKE, Pentapeptide-18 und Acetyl Octapeptide-3.

DOC BERGER EFFECT setzt Neuropeptide gezielt in unterschiedlichen Pflegeprodukten ein:

Das Hyper Hyaluron Serum kombiniert mit Argireline® und SYN®-AKE gleich zwei neuroaktive Peptide mit hochdosierter Hyaluronsäure und eignet sich besonders für mimisch bedingte Linien, Feuchtigkeitsmangel und nachlassende Hautprallheit.

Das Lifting Eye Wonder nutzt Argireline® speziell für die empfindliche Augenpartie und kombiniert das Peptid mit Hyaluronsäure, Koffein, Vitamin C, Resveratrol und weiteren antioxidativen Wirkstoffen.

Die Glowing Eye Patches ergänzen die tägliche Pflege als intensive Peptid-Anwendung rund um die Augen und adressieren feine Linien, Trockenheitsfältchen und eine müde wirkende Augenpartie.

Wichtig bleibt dabei eine realistische Einordnung: Kosmetische Neuropeptide sind kein Botulinumtoxin und ersetzen keine Injektion. Ihre besondere Stärke liegt vielmehr darin, mimisch beanspruchte Haut innerhalb einer konsequenten täglichen Pflegeroutine gezielt zu adressieren.

Wer Neuropeptide für die Haut kaufen möchte, sollte deshalb nicht allein auf einen bekannten Peptidnamen achten. Entscheidend sind die konkrete Peptidklasse, die gesamte Formulierung und die Kombination mit ergänzenden Wirkstoffen.