Was ist Periorale Dermatitis?
September 16 2025 – Dr. Luise Berger
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September 16 2025 – Dr. Luise Berger
Typische Auslöser sind Überpflegung mit zu vielen unterschiedlichen oder reizenden Cremes, kortisonhaltige Salben, stark okklusive Produkte, Make-up, Stress, hormonelle Schwankungen und äußere Reize wie UV-Strahlung oder Maskentragen. Auch Ernährung kann bei POD eine Rolle spielen, besonders Zucker, Milchprodukte und Alkohol.
Ja, Stress ist ein häufiger Trigger von POD. Durch die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol wird die Hautbarriere geschwächt, die Talgproduktion steigt und Entzündungen verstärken sich – ein idealer Nährboden für POD.
Mit der konsequenten Nulltherapie dauert es meist 6–12 Wochen, bis die Haut sich von POD regeneriert. Anfangs können sich die POD-Symptome verschlimmern, bevor eine deutliche Besserung eintritt. Geduld ist entscheidend.
Bei POD empfiehlt es sich, entzündungsfördernde Lebensmittel zu meiden: Zucker, Weißmehl, Alkohol, Fast Food und häufig auch Milchprodukte. Besser sind Gemüse, Vollkornprodukte, Omega-3-Fettsäuren und ausreichend Wasser.
Am besten geeignet sind milde, parfumfreie Reinigungsschäume. Aggressive Waschgels oder Produkte mit Alkohol verschlimmern die Symptome. Ideal ist ein sanfter Reinigungsschaum, der zunächst nur abends angewendet wird und die Hautbarriere schont. Viele schwören auf den Foam Sensitive von DOC BERGER EFFECT.
Eine gute Tagescreme bei POD sollte clean formuliert, nicht-okklusiv, reizarm und hautberuhigend sein. Empfehlenswert sind außerdem gesunde Lichtschutzfaktoren, um die Haut vor äußeren Strahlungen zu schützen. Beliebt ist die DOC BERGER EFFECT Four Seasons Day Cream, die neben hautberuhigenden Eigenschaften zusätzlich vor UV, Blaulicht und Umweltstress schützt.
Eine schnelle Lösung gibt es leider nicht. Der wichtigste Schritt ist die Nulltherapie. Unterstützend wirken Geduld, sanfte Pflegeprodukte, Stressreduktion und eine entzündungsarme Ernährung.
Während der akuten POD-Phase sollte man komplett auf Make-up verzichten. Foundation oder Concealer können die Symptome verschlimmern, gerade, weil Make-Up Produkte oft Silikone, Parabene und andere kritische Zusatzstoffe enthalten. Erst wenn die Haut stabil ist, darf langsam wieder leichte, nicht-komedogene dekorative Kosmetik verwendet werden.
Weil die Ursachen oft nicht dauerhaft beseitigt werden. Wer wieder zu vielen Cremes, falschen Produkten, starkem Make-up oder permanentem Stress zurückkehrt, riskiert neue Schübe. Eine dauerhaft minimalistische, cleane Pflegeroutine ist der beste Schutz. Führe bei DOC BERGER EFFECT eine Online-Hautanalyse durch und finde die passenden Produkte für Deine individuellen Bedürfnisse.
Periorale Dermatitis (auch POD, Mundrose oder Stewardessenkrankheit) ist eine entzündliche Hauterkrankung, die sich durch kleine rote Pusteln, Knötchen und Schuppungen rund um Mund, Nase oder Augen zeigt. Die Haut wirkt gereizt, brennt und spannt – viele Betroffene fühlen sich stark im Alltag eingeschränkt.
Der Name Stewardessenkrankheit stammt daher, dass Flugbegleiter:innen während der Arbeit ständig extrem trockener, kalter Luft ausgesetzt sind. Viele versuchen, das mit wechselnden Cremes auszugleichen. Hinzu kommt der Druck, ein makelloses Erscheinungsbild zu bewahren – also permanentes Make-up, das die Haut zusätzlich belastet. Diese Kombination gilt als klassischer Auslöser für POD.
Die Ursachen für Periorale Dermatitis sind vielfältig – meist spielen mehrere Faktoren gleichzeitig eine Rolle:
Zu viele Cremes, stark okklusive Produkte oder Kortisoncremes bringen das natürliche Gleichgewicht der Haut durcheinander. Die Hautbarriere wird geschwächt, die Poren verstopfen, Entzündungen entstehen – die typischen roten Pusteln rund um Mund und Nase sind die Folge.
Auch die Ernährung kann eine Rolle spielen. Stark verarbeitete Lebensmittel, Zucker, Alkohol oder Milchprodukte können Entzündungsprozesse im Körper fördern und die Haut belasten. Manche Betroffene berichten, dass eine entzündungsarme Ernährung mit viel Gemüse, gesunden Fetten und wenig Zucker ihre POD-Symptome deutlich verbessert hat.
Stress ist ein häufiger Auslöser von Hautproblemen. Durch die Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol wird die Hautbarriere geschwächt, die Haut produziert mehr Talg und entzündliche Prozesse werden verstärkt. Das kann bestehende Hautprobleme verschlimmern oder eine POD erst auslösen.
Auch Hormone spielen eine Rolle. Schwankungen, etwa durch den Menstruationszyklus, Schwangerschaft oder Absetzen der Pille, können die Haut empfindlicher machen und Entzündungen fördern. Bei manchen Betroffenen tritt POD gehäuft in hormonellen Umbruchphasen auf.
Häufiges Maskentragen, Reiben durch Schals im Winter oder starke UV-Strahlung und Hitze im Sommer können die Haut reizen und POD begünstigen.
So paradox es klingt – die wichtigste Maßnahme bei POD ist, nichts zu tun. Diese sogenannte Nulltherapie bedeutet:
Das klingt streng, ist aber essenziell, damit die Hautbarriere sich regenerieren kann.
Nach der Nulltherapie darf die Hautpflege langsam wieder aufgebaut werden:
Eine sanfte, beruhigende Creme schützt vor äußeren Einflüssen, ohne die Haut zu überpflegen.
Beispiel: Die Four Seasons Day Cream von DOC BERGER EFFECT schützt vor UV-, Blaulicht- und Infrarotstrahlung und basiert auf einer hautidentischen Cremebasis.
Ein Tonic hilft, überschüssigen Talg zu regulieren, das optimal saure Hautmilieu herzustellen und die Haut klarer wirken zu lassen.
Nach einigen Wochen ist eine Nachtcreme sinnvoll, die die Hautbarriere über Nacht regeneriert.
Wenn die Haut über mindestens drei Monate stabil ist, können Seren hinzugefügt werden – z. B. mit Collagen, Hyaluronsäure, Aloe Vera oder Matrixyl 3000 für Feuchtigkeit und Beruhigung.
Eine gute Periorale Dermatitis Creme sollte:
Die Behandlung von Perioraler Dermatitis erfordert Geduld, Minimalismus und den Mut zur Nulltherapie. Mit einem sanften, schrittweisen Aufbau der Hautpflege kann die Hautbarriere regeneriert und POD langfristig beruhigt werden.
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Dr. med. Luise Berger (“Doc Berger”) ist Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Gründerin einer renommierten Praxis in München und Entwicklerin der Wirkstoffkosmetik DOC BERGER EFFECT. Seit mehr als 20 Jahren beschäftigt sie sich mit dem weiblichen Körper, Ästhetik, Haut, Alterungsprozessen und der Frage, wie sich natürliche Schönheit möglichst lange erhalten lässt.
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