Signalpeptide: Wenn die Haut an Struktur verliert
Signalpeptide setzen an einem anderen Punkt an.
Die Festigkeit unserer Haut hängt wesentlich von der extrazellulären Matrix ab. Dazu gehören unter anderem Kollagen, Elastin und Fibronectin.
Mit zunehmendem Alter werden diese Strukturen langsamer erneuert und gleichzeitig verstärkt abgebaut. Die Haut kann dadurch weniger fest, weniger elastisch und dünner erscheinen.
Signalpeptide fungieren hier vereinfacht gesprochen als Botenstoffe. Bestimmte Peptide können natürliche Signale imitieren, die Prozesse rund um Fibroblasten und die extrazelluläre Matrix unterstützen.
Zu den bekanntesten Signalpeptiden gehören:
- Palmitoyl Tripeptide-1
- Palmitoyl Tetrapeptide-7
- Palmitoyl Pentapeptide-4
- Palmitoyl Tripeptide-5
Besonders bekannt ist die Kombination aus Palmitoyl Tripeptide-1 und Palmitoyl Tetrapeptide-7 als Matrixyl® 3000.
Was hilft gegen was?
Nicht das „beste Peptid“ entscheidet – sondern die Ursache des Hautproblems.
Stirnfalten und Zornesfalten
Hier spielt wiederkehrende Mimik eine entscheidende Rolle.
→ Neuropeptide wie Argireline® oder SYN®-AKE
Krähenfüße und Augenfältchen
Die dünne Augenpartie wird durch Lachen und Blinzeln permanent bewegt.
→ Neuropeptide + Feuchtigkeit
Neuropeptide adressieren die mimische Komponente, während beispielsweise Hyaluronsäure Trockenheitsfältchen zusätzlich aufpolstern kann.
Nachlassende Hautfestigkeit
Wenn die Haut insgesamt weniger fest und kompakt erscheint, steht die Hautstruktur stärker im Mittelpunkt.
→ Signalpeptide wie Palmitoyl Tripeptide-1 und Palmitoyl Tetrapeptide-7
Elastizitätsverlust
Auch hier handelt es sich stärker um strukturelle Veränderungen als um reine Mimik.
→ Signalpeptide
Besonders interessant sind Kombinationen mit Feuchtigkeit, Antioxidantien und barrierestärkenden Wirkstoffen.
Mehrere Zeichen der Hautalterung gleichzeitig
Das ist der häufigste Fall.
Reife Haut kann gleichzeitig Mimikfalten zeigen, Feuchtigkeit verlieren und an Festigkeit und Elastizität einbüßen.
→ Neuro- und Signalpeptide kombinieren
Die beiden Peptidklassen sind keine Konkurrenten, sondern können unterschiedliche Ursachen sichtbarer Hautalterung gleichzeitig adressieren.